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Am Rande des einst von Sümpfen erfüllten Sterzinger Mooses auf einem felsigen, inselähnlichen Bergrücken gelegene Burg, welche eine der besterhaltenen und auch kunsthistorisch wertvollsten Burgen Südtirols ist (12. Jh.). An der nördlichen Randerhebung befindet sich das im Jahre 1330 urkundlich erwähnte Kirchlein St. Zeno, zu dessen Fuß im September 1996 bajuwarische Baumsärge aus der Zeit zwischen dem 4. und 8. Jahrhundert n. Chr. entdeckt wurden.
Tel. +39 0472 765879
Sie steht mit ihrem weithin sichtbaren Rundturm auf einem wehrhaften Felsvorsprung gegenüber der Burg Reifenstein (13. Jh.). Sehenswert ist die Erasmuskapelle.
Das in der Zeit der Burgenromantik (um 1895) entstandene Bauwerk steht auf den Resten einer mittelalterlichen Burganlage (13. Jh.) und wurde durch einen Brand (1918) arg zerstört.
Wallfahrtskirche, ein spätgotischer Bau aus dem Jahre 1498. Nach Maria Weißenstein der bedeutendste Wallfahrtsort Südtirols. Das Gnadenbild, stehende Madonna mit Kind, stammt aus dem Jahre 1470. Die Gnadenkapelle wurde 1726/27 angebaut und mit einem Marmoraltar von Cristoforo Benedetti ausgestattet. 1753/54 wurde das Innere der Kirche unter der Leitung von Adam Mölck barockisiert. Von kunsthistorischem Interesse sind zahlreiche Votivtafeln und ein Gemälde, das die Übertragung des Gnadenbildes (1728) in die Kapelle darstellt.
in Stilfes: dem hl. Petrus geweiht, bereits 827 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnte, ehemalige Dekanatskirche (1616 bis 1950), Deckengemälde von Christoph Brandstätter. Die Fresken und die Einrichtung ergeben ein beachtenswertes Bild eines Raumes aus dem späteren Barock bzw. Klassizismus.
zum hl. Oswald König in Mauls, 1329 erstmals genannt. Von 1433 steht noch der spitze Turm mit einer Sonnenuhr. Das heutige Gotteshaus ist im Brixner Kirchenbaustil der Rokokozeit 1827/30 errichtet worden. Die Fresken und Altarbilder stammen von Josef Renzler, Anton Sieß und Franz Plattner.
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